Die koreanische (K-Beauty) und japanische (J-Beauty) Hautpflege sind bekannt für ihren besonders sanften und dennoch wirkungsvollen Ansatz zur Exfoliation. Reinigungspeelings in diesen Pflegeroutinen sind nicht grob oder reizend. Sie wurden entwickelt, um abgestorbene Hautzellen behutsam zu entfernen, die natürliche Erneuerung der Haut zu unterstützen und den Teint glatter, frischer und aufnahmefähiger für weitere Pflegeprodukte zu machen.
Warum Peeling ein fester Bestandteil der Hautpflege ist
Auf der Hautoberfläche sammeln sich nach und nach abgestorbene Hautzellen, Talg und Schmutzpartikel an. Das kann zu einem fahlen Hautbild, verstopften Poren oder einer geringeren Wirksamkeit nachfolgender Pflegeprodukte führen. Ein Peeling löst diese Ablagerungen sanft und trägt dazu bei:
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die Hautstruktur zu glätten
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die Poren zu verfeinern
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den Teint frischer und ebenmäßiger wirken zu lassen
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die Aufnahme von Wirkstoffen zu verbessern
K-Beauty und J-Beauty legen Wert auf Exfoliation, die effektiv ist, ohne die natürliche Hautbarriere zu belasten.
Die wichtigsten Arten koreanischer und japanischer Peelings
1) Mechanische Peelings (Scrubs)
Enthalten feine Partikel, die beim sanften Massieren helfen, abgestorbene Hautzellen zu lösen.
Eigenschaften:
Tipp:
Sanfte Formulierungen wählen, z. B. mit Reispuder oder fein gemahlenen natürlichen Partikeln.
2) Chemische Peelings (AHA, BHA, PHA)
Arbeiten ohne Körnchen und lösen abgestorbene Zellen mithilfe von Säuren.
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AHA-Säuren (Glykolsäure, Milchsäure) – glätten und sorgen für mehr Ausstrahlung
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BHA (Salicylsäure) – dringt tief in die Poren ein und reduziert Unreinheiten
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PHA – sehr mild, auch für empfindliche Haut geeignet
Diese Art von Peelings ist besonders in koreanischen Reinigungsprodukten verbreitet.
3) Enzympeelings
Vor allem in der J-Beauty beliebt. Sie werden durch Wasser aktiviert und wirken durch natürliche Enzyme, z. B. aus Papaya oder Ananas.
Vorteile:
4) Peeling-Gele
Ein typisches Produkt aus der K-Beauty. Beim Einmassieren bilden sich kleine „Röllchen“, die abgestorbene Zellen und oberflächliche Unreinheiten aufnehmen.
Merkmale:
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sehr milde Form der Exfoliation
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angenehme, nicht reizende Textur
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geeignet für viele Hauttypen
Wie Peeling richtig angewendet wird
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Zuerst Make-up entfernen und die Haut mit einem normalen Reiniger waschen.
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Eine kleine Menge Peeling auftragen.
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Mechanische Peelings sanft einmassieren, chemische Peelings kurz einwirken lassen (gemäß Herstellerempfehlung).
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Mit lauwarmem Wasser gründlich abspülen.
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Anschließend eine feuchtigkeitsspendende Pflege verwenden — exfolierte Haut nimmt Wirkstoffe besonders gut auf.
Wie oft Peeling in die Routine integriert werden sollte
Die optimale Häufigkeit hängt vom Hauttyp und der Art des Peelings ab:
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Enzympeelings können häufiger verwendet werden
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AHA-/BHA-Peelings meist 1–2 Mal pro Woche
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mechanische Peelings eher sparsam einsetzen, um Irritationen zu vermeiden
Am besten reagiert man flexibel auf die Bedürfnisse der eigenen Haut.
Worauf man achten sollte
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Nach dem Peeling sollte Sonnenschutz (SPF) aufgetragen werden, da die Haut lichtempfindlicher sein kann.
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Die Kombination starker Wirkstoffe (z. B. Säuren und Retinol) kann empfindliche Haut reizen.
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Für trockene oder reaktive Haut eignen sich Enzympeelings oder PHA-Säuren besonders gut.